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AnalogDigital


Ich messe seit 2 Jahren mit einem analogen (früher Quecksilber, jetzt quecksilberfreien) Thermometer, messe im Dunkeln, schlafe manchmal weiter und lese im Laufe des Tages, manchmal auch erst abends ab.

Zwischenzeitlich habe ich auch mal überlegt, auf ein digitales oder einen Computer umzusteigen, bin aber davon aus folgenden Gründen abgekommen:

- erheblich günstigere Kosten (selbst wenn man es mal fallen lässt, ich habe derzeit das 4. oder 5. Thermometer in 2 Jahren, macht aber bei 2 Euro Preis nicht viel aus)

- keine Abhängigkeit von der Batterie

- keine Abhängigkeit von einer Software (wenn Fehler beim Auswerten, dann will ich die selber machen)

- absolut ausreichende Genauigkeit (auch bei Digitalthermometern mit 2 Stellen rundet man ja laut NFP-Regeln auf 37,00 oder 37,05 auf oder ab und genau das kann ich beim Quecksilber-Thermometer auch sehen!)

Das oft angeführte Argument, man müsste das Quecksilber-Thermometer gleich ablesen, das stimmt schlicht und ergreifend nicht. Ich habe im NFP-Kurs gelernt, dass man es in einem Zyklus nur konsequent immer gleich machen muss und nicht von einem Tag auf den anderen wechseln darf! Die Quecksilbersäule sinkt bei längerem Liegenlassen um 0,05° ab (kann man ganz leicht überprüfen indem man mal sofort abliest und dann später nochmal). Wenn ich also täglich erst eine Zeit nach dem Messen oder vielleicht sogar erst abends ablese, dann bekomme ich den gleichen Temperaturverlauf als hätte ich sofort abgelesen, nur eben "ein halbes Kästchen tiefer", aber da der Verlauf wichtig ist und nicht der tatsächliche Wert, ist das egal. Nur eben Wechseln (mal sofort ablesen, mal liegen lassen) das kann zu Missverständnissen führen und darf nicht gemacht werden!

Claudia


Ich habe mir das Cyclotest Lady von Uebe geholt. Es hat 2 Nachkommastellen und kostete 8 EUR. Das neue Lady kostet jetzt wohl 14 EUR. Ich bin eigentlich ganz zufrieden. Es speichert den zuletzt gemessenen Wert ab, so dass ich auch im dunklen messen kann und nach dem Aufstehen ablesen kann. Ich messe allerdings über den Piepston hinaus (4 min).Und es hat eine flexible Spitze. Um zu testen wie groß die Meßtoleranz ist hatte ich 2x hintereinander gemessen. Die Abweichung war 0,01°C. Einen Computer wollte ich mir nicht kaufen, aus dem Grund: mehr Technik > mehr Störanfälligkeit.

Annett


Ich benutze den Mini Sophia seit knapp 4 Monaten. Er speichert die Werte der letzten 210 Tage mit zwei Nachkommastellen. Neben der Temperatur kann ich auch noch andere Ereignisse eingeben, wie z.B. Alkoholgenuss am Abend vorher (treibt am nächsten Morgen die Temperatur nach oben), Medikamente, Geschlechtsverkehr und die Qualität des Zervixschleims. Aus diesen Ereignissen berechnet Mini Sophia ab dem dritten Zyklus die fruchtbaren und unfruchtbaren Tage. Je mehr Daten er zum Auswerten besitzt, desto genauer kann er rechnen bzw. desto mehr kann er "freigeben".

Positiv finde ich, daß ich nichts aufschreiben muß und die Werte der letzten 210 Tage immer parat habe mit den Ereignissen, die dort stattgefunden haben. Ich messe morgens im Dunkeln und lege MS dann wieder weg. Negativ finde ich, wie ich von anderen allerdings auch schon gehört habe, dass man die Ereignisse nur taggleich und nicht nachträglich noch eingeben kann (bis auf den ersten Tag der Mens, den kann ich nachträglich auch noch ändern). Als NFP Anfängerin ist einem zu Beginn noch nicht klar, welches z.B. die beste Schleimqualität war. Das sehe ich dann erst im Nachhinein. MS bietet eine Weckfunktion, die ich aber laut und nervig finde. Dies kann man aber auch abschalten je nach Gusto. Nach ca. 9 Monaten soll eine neue Batterie fällig sein (4-5 Euro).

Alles in allem kommt man mit Thermometern und Aufzeichnungen ebenso gut zurecht. Wer etwas fauler ist oder ein Technikfreak, der greift aus meiner Sicht zu Mini Sophia, da er für das beste Preis-Leistungs-Verhältnis bietet.

Silvia


Seit ca. 20 Zyklen messe ich mit dem Bioself. Für das Gerät hatte ich mich aufgrund des günstigen Preises und der vernünftig erscheinenden Technik entschieden. Es hat im Netz ca. 70 EUR gekostet. Die Messung kann oral, vaginal oder anal erfolgen, ich messe immer vaginal. Deswegen fiel der Mini Sophia auch aus meiner Auswahl heraus. Praktisch ist für mich die Speicherfunktion, wenn ich Streß habe, trage ich die Daten oftmals erst ein paar Tage später in´s Blatt ein. Die Anwendung ist ganz leicht, es gibt auch nur einen Knopf der durch das Menü führt. Den Batteriewechsel mußte ich noch nicht durchführen, kann also nichts dazu sagen. Im Endeffekt sehe ich den Bioself als ein Thermometer mit Speicherfunktion. Ist für mich in meinem chaotischen Leben aber sehr wichtig. MIt der Auswertung lag er bislang immer richtig, scheint ordentlich programmiert zu sein, jaja, die Schweizer... Bei Fragen war die Hotline in der Schweiz sehr nett.

Der Bioself ist ein klasse Gerät für alle, die etwas robustes mit einfacher Bedienungsanleitung suchen. Wenn ich mal über´s Wochenende wegfahre, muß ich nur den Bioself mitnehmen und nicht in irgendwelchen Herbergen oder Hostels mit dem Zyklusblatt herumhantieren... Finde ich extrem praktisch.

Vera


Hier ist ein toller Artikel von der AG NFP, gefunden auf www.uni-duesseldorf.de/NFP/ -> Technologien/Messgeräte. Dort werden auch noch weitere elektronische Messgeräte vorgestellt.

Thermometer Die zuverlässigste Messung wird mit einem herkömmlichen Quecksilberthermometer erreicht. Die dabei verwendeten Materialien sind praktisch alterungsfrei. Quecksilberthermometer sind genau geeicht und können mit einer Genauigkeit von 0,05°C, d.h. zwischen zwei Teilstrichen abgelesen werden. Um das Ablesen zu erleichtern, wurden die sog. Frauen- oder Ovulationsthermometer mit einer gespreizten Scala entwickelt. Diese Thermometer zeigen nicht die jeweils gemessene Temperatur, sondern lediglich die Abweichungen von einer bestimmten Nulllinie nach oben bzw. unten an. Dies kann mitunter dazu führen, dass das Erreichen der Temperaturhochlage mit dem überschreiten der Nulllinie gleichgesetzt wird und eine falsche Auswertung erfolgt. Weniger Erfahrungen liegen vor bei Thermometern mit Galliumfüllung. Diese sind komplizierter in der Handhabung, da sich die Flüssigkeit aufgrund der höheren Viskosität nach der Messung nur schwer wieder herunterschlagen lässt. Nicht wenigen Frauen dauert das tägliche Temperaturmessen mit einem der oben angeführten Thermometer zu lang. Hier versprechen elektronische Thermometer Erleichterung durch Verkürzung der Messzeit auf 1-2 min. Vorteile der sogenannten Digitalthermometer sind Verzicht auf Quecksilber, Unzerbrechlichkeit, Messzeitverkürzung, ein Signalton bei Erreichen der Endtemperatur und häufig ein Speicher für den letzten Messwert. Diese Thermometer sind für die Fiebermessung ausreichend präzise. Für die Basaltemperaturmessung jedoch, bei der bereits geringe Temperaturerhöhungen von beispielsweise einem halben Zehntel Grad Celsius in die methodische Auswertung des Temperaturanstiegs einfließen können, wird eine deutlich höhere Messgenauigkeit verlangt. Um die Messgenauigkeit dieser Thermometer zu vergrößern, wird empfohlen, nach dem Signalton weiterzumessen und eine Mindestmessdauer von 3 min. einzuhalten. Grundsätzlich sollte man beim Kauf eines Thermometers auf das Vorhandensein einer CE-Zertifizierung und auf eine vom Hersteller angegebene Messgenauigkeit von unter + 0,1 °C achten. Ergebnisse einer Studie haben gezeigt, dass fabrikneue Exemplare im ersten Benutzungsjahr eine ausreichende Messgenauigkeit aufweisen. Keine Aussagen konnte jedoch darüber gemacht werden, wie sich die Genauigkeit bei längerer Anwendungsdauer verhält, insbesondere im Hinblick auf Alterungsprozesse der Materialen und der Batterie. Ein speziell für die Basaltemperaturmessung entwickeltes elektronisches Thermometer ist seit kurzem auf dem Markt (Cyclotest-Easy). Neben hoher Messgenauigkeit bietet es die Möglichkeit, die Temperaturwerte eines ganzen Zyklus zu speichern und sie, wann immer erwünscht, auf ein Zyklusblatt zu übertragen oder, mit entsprechendem Zubehör, auf einen Home-PC zu transferieren.

L.-L.


Ich messe seit über 40 Zyklen digital, unter der Zunge, bis zum Piepston (also knapp eine Minute) und bekomme sehr schön regelmäßig Kurven und eindeutige Temperaturerhöhungen.

Mein erstes Thermometer war von Omron (Omron Marshal F1), mein zweites ist von Uebe (Uebe 0811). Beide Thermometer haben eine starre Spitze, was für das Messen unter der Zunge besser ist als eine flexible Spitze, weil man die starre Spitze besser in die Wärmetaschen unter der Zunge (am hinteren Ende des Zungenbändchens) stecken kann. Beide zeigen zwei Nachkommastellen an und speichern den letzten Messwert, was vor allem im Winter pratisch ist, wenn es morgens noch dunkel ist: im Dunklen messen, weiterschlafen oder dösen und nach dem Aufstehen in aller Ruhe und bei genügend Licht ablesen. Übrigens zeigt mein fabrikneues Uebe Thermometer exakt die gleichen Werte an, wie mein ca 6 Jahre altes Omron Thermometer - womit die Bedenken der AG NFP widerlegt sein sollten (siehe Artikel über mir)

Der große Vorteil von digitalen Thermometern gegeüber von analogen Glasthermometern ist, dass sie nicht zerbrechen können, schneller messen (und dabei genauso konstante, zuverlässige Werte liefern) und mit etwa 3.000 Messungen pro Batterie etwa 8 Jahre sehr langlebig sind (außer, der Bedienknopf bricht nach zig Jahren ab....).

Das Uebe 0811 kostet in der Apotheke knapp 6 Euro - billiger geht Zyklusbeobachtung nicht mehr :-)

Minerva



Letzte Änderung: 16.5.2004 07:39:36 - Letzter Autor: _unknownuser_
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